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SCHON GEHÖRT?

Selbstbestimmt Leben dank neuer Technik

Mittwoch, 03. April 2013

Unsere Gesellschaft wird immer älter und steht deswegen in Zukunft vor ganz neuen Herausforderungen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass wir gleich zwei neue Ambient Assisted Living (AAL)-Projekte im Rahmen des EU-Förderprogramms AAL JP Call 5 bewilligt bekommen haben: ELF@Home und AHEAD.

Das Ziel dieses Calls ist es, das Leben älterer Menschen zuhause technisch zu unterstützen, damit sie möglichst lange selbstständig bleiben und Freude am Leben haben. Das Problem dabei: Viele ältere Leute reagieren sehr skeptisch auf neue Technik, weswegen sie oft gute Lösungen nicht annehmen. In beiden Projekten ist daher die Innovationsmanufaktur besonders damit beschäftigt, die älteren Endnutzer von Anfang an einzubinden, um die neue Technologie von Anfang an auf deren Bedürfnisse abstimmen zu können.

Im Projekt ELF@Home (kurz für „Elderly self-care based on self-check of health conditions and self-fitness at home“) wird ein Fitnessassistent entwickelt, mit dem die Nutzer selbständig der altersbedingten Gebrechlichkeit vorbeugen können. Der Assistent soll verschiedene Vitalparameter messen und daraus jeweils individuelle Trainingspläne erstellen, auf die die Nutzer über den Fernseher als Schnittstelle zugreifen können. Informationen zum Aktivitätsprofil und Lebensstil werden mittels eines neuartigen tragbaren Aktivitätssensors ermittelt, der individuell auf die Bedürfnisse der älteren Nutzer abgestimmt ist. Da die älteren Menschen so ihren Fitness- und Gesundheitszustand selbstbestimmt überprüfen können, wird ihr Bewusstsein dafür geweckt und geschult.

Das Kürzel des zweiten Projekts, AHEAD, steht für “Augmented Hearing Experience and Assistance for Daily life”. In diesem Projekt wird ein Assistent zur Bewältigung des Alltags auf Basis der Hörhilfe entwickelt. Das Hörgerät oder die Hörbrille sind nämlich technische Hilfsmittel, an die sich die Endnutzer schon gewöhnt haben und mit denen sie gut umgehen können. Der sprachgesteuerte Assistent kann die Nutzer an wichtige Ereignisse (z.B. Termine oder die Medikamenteneinnahme) erinnern oder auf Gefahrensituationen (vergessene, laufende Herdplatten oder offene Fenster) aufmerksam machen. Außerdem kann er über Sensoren im Ohr wichtige Vitaldaten messen und im Bedarfsfall an Pflegedienste oder den Hausarzt weiterleiten.

Beide Projekte haben eine Laufzeit von drei Jahren und starten Mitte 2013.

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