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Let’s do Future.

NEWS

SCHON GEHÖRT?

Entertainment, Natur, Pünktlichkeit

Donnerstag, 29. Januar 2015

Schon mal in der Früh mit hunderten anderen Pendlern am Bahnhof gestanden – und dann fiel die U-Bahn aus?

Schon mal bei strahlendem Sonnenschein den Fluss entlang geradelt, mit Picknick auf dem Gepäckträger und dem Wind im Rücken?

Genau darum geht es in einem aktuellen Projekt der Innovationsmanufaktur: Mit unseren Partnern versuchen wir, festzunageln, was genau „Freude an Mobilität“ bedeutet. Das Projekt entstand im Rahmen des Expertenkreises „Future Mobility“ des House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt: Eine der fünf Fachgruppen, entstanden auf Anregung von Fozzy, hat sich in seinem ersten Teilprojekt als Ziel gesetzt, die Grundlagen für ein holistisches Gesamtkonzept zum Thema „Freude an Mobilität als Erfolgsfaktor für Mobilitätsinnovationen“ zu erarbeiten.

Warum die Konzentration auf Freude? Innovationen im Bereich der Mobilität (Fortbewegungsmittel, Infrastruktur, Services, Gesetze,…) orientieren sich seit vielen Jahrzehnten hauptsächlich an technischer Machbarkeit, dem Markterfolg oder ähnlichen „harten Fakten“. Das hat zwar zu Verbesserungen in Bezug auf Fahrzeit, Erreichbarkeit und Komfort, aber auch zu mehr Verkehr und einem enorm gesteigerten Ressourcenverbrauch geführt.

Auch aufgrund der stetig zunehmenden Urbanisierung, der wachsenden Bevölkerung und des verstärkten Mobilitätsbedürfnisses der Gesellschaft generell stoßen aktuelle Mobilitätslösungen an ihre Grenzen. Nicht zuletzt mit Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung muss die Mobilität von heute kritisch betrachtet und neue Orientierungsmaßstäbe und Erfolgsfaktoren für Mobilitätslösungen ausgelotet werden. Die Freude an der Fortbewegung und ihre unterschiedlichsten Ausprägungen könnte ein solcher neuer Maßstab sein. Die großen Fragen dabei sind: Was heißt eigentlich „Freude an Mobilität“? Und wie können Innovatoren, Mobilitätsdienstleister, Städtebauer, etc. es schaffen, dass mehr Menschen Freude an Mobilität haben?

In dem Grundlagenprojekt haben sich die Partner deswegen zunächst einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung verschafft, sie haben bestehende Mobilitätsinnovationen auf den Faktor Freude hin untersucht und Best Practices analysiert und schließlich die Dimensionen „Freude“ und „Mobilität“ miteinander in Beziehung gesetzt. Dimensionen der Freude erstrecken sich dabei von Mindestanforderungen wie Pünktlichkeit oder dem grundsätzlichen Ermöglichen von Mobilität über „typische“ Freude-Mobilitäts-Dimensionen wie aktive Mobilität oder Geschwindigkeitserlebnisse bis hin zu Entertainment oder sozialer Interaktion.

Das alles bildet nun die Grundlage für ein darauf aufbauendes Projekt, dessen Ziel ein Leitfaden ist, mit dessen Hilfe Freudefaktoren identifiziert und als Erfolgsfaktor für Mobilitätsinnovationen praxisbezogen angewendet werden können. Wie es weitergeht mit der Freude – hier erfahren Sie es!

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