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SCHON GEHÖRT?

Der weise Fu Shi

Montag, 11. September 2017

Im letzten Newsletter endete ja Fu-Shis Suche nach Weisheit im Dialog mit seinem Alter Ego Fozzy relativ abrupt an einem ganz praktischen Problem. Denn Weisheit zu suchen, vielleicht sogar weise zu sein, ist das eine. Mehr Weisheit in die Welt zu bringen, was Fu-Shi und Fozzy aktuell für dringend erforderlich halten, ist wiederum etwas ganz anderes. Insbesondere das alles dominierende Primat des Strebens nach mehr Geld als Lenkungsinstrument für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist sicher nicht weise. Doch um Weisheit in die Welt zu bringen braucht man Geld; man muss also nach Geld streben, um die negativen Wirkungen extremen Strebens nach Geld kompensieren zu können. Für diesen Newsletter wurden Lösungen versprochen. Hier der Dialog dazu:

Fu-Shi: Und, hast du jetzt Lösungen für das Dilemma?

Fozzy: Wie man´s nimmt. Ich hatte angefangen damit, zu überlegen, welche Institutionen denn ein Interesse an mehr Weisheit in der Welt haben könnte…

ganz unglaublich viel Geld machen wollen, die zweitens Herz und Leidenschaft für ein Thema wie „mehr Weisheit in der Welt“ entwickeln können und die drittens nicht schon auf einer eigenen Mission sind. Ich kam auf viele Gruppen: UN-Organisationen und Regierungsinstitutionen ganz vorne, dann Stiftungen, bestimmte Unternehmen, NGOs, …

Fu-Shi: Das klingt doch super…

Fozzy: War aber ein falscher Ansatz. Denn das Interesse alleine reicht nicht… Es muss auch hinreichend Mittel geben, es dürfen keine Teilrationalitäten anderer Art im Wege stehen und es müssen auch nicht kurzfristig quantitativ nutzwertorientiert Mittel vergeben werden können. An dem einen oder anderen Stolperstein scheitern alle oben genannten Institutionen.

Fu-Shi: Aber wer soll sonst…

Fozzy: Menschen mit mehr als genug Geld, die erstens einen Teil davon einsetzen würden, etwas Sinnvolles zu machen und nicht nur aus sehr viel Geld 

Götz Werner zum  Beispiel wäre so ein Mensch, aber er hat mir gesagt, alle Ziele, die ich mit „mehr Weisheit“ erreichen wollen würde, würden viel einfacher, schneller und konkreter mit einem bedingungslosen Grundeinkommen realisiert. Das ist seine Mission…

Fu-Shi: Gibt es denn mehr solcher Menschen, auch solche ohne eigene Mission bisher?

Fozzy: Einige gute Bekannte von mir behaupten das felsenfest, und ich vertraue ihnen. Nur müssen wir vielleicht einen Umweg gehen.

Fu-Shi: Welchen Umweg?

Fozzy: Weisheit ist für die allermeisten Menschen entweder zu abstrakt oder hat einen esoterischen Touch. Da holt man vermutlich wenige hinter dem Ofen vor – ist zwar schade, eigentlich auch dramatisch, denn was sollte es Sinnvolleres geben, aber so ist das nun mal. Und da die Leidenschaft für eine

bessere Welt ein zentrales Erfolgskriterium für Ressourcen und ihren wirkungsvollen Einsatz ist, sollte man solche Menschen fragen, was denn ihr Zukunftsthema oder ihr zentrales Problem ist, das sie adressieren wollen. Mit kreativen und kompetenten Gestalten zusammen entwickeln wir für genau diese Themen „weise“ Ansätze, und voilá… wir haben Ressourcen, Mission und Weisheit in konkreten Projekten verbunden.

Fu-Shi: Weisheit durch die Hintertür. Du Schlawiner. Und du meinst, das funktioniert?

Fozzy: Ich hoffe es. Mir fällt zumindest nichts Besseres ein. Vielleicht meldet sich auf unseren Dialog ja sogar jemand. Auf jeden Fall werde ich genau diesen Ansatz jetzt weiter verfolgen und gehe davon aus, bis zum nächsten Newsletter etwas Konkretes berichten zu können…

 

 

 

 

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