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SCHON GEHÖRT?

Der Spitzensport holt auf

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Von der Pulsuhr beim Joggen bis hin zu T-Shirts, die Vitalparameter messen oder Stramplern, die den Schlaf von Babys überwachen – Wearables sind in der Gesellschaft angekommen. Sie können helfen, die Leistungsfähigkeit und den Komfort zu erhöhen, die Gesundheit zu verbessern, Vitalparameter zu überwachen, sie unterhalten und fördern den Austausch.

Obwohl der Spitzensport auf vielen anderen Gebieten ein Vorreiter ist, hinkt er beim Thema Wearables hinterher: Obwohl Wearable Technologies auch für Hochleistungssportler enormes Potenzial bieten, zum Beispiel um Bewegungsabläufe wesentlich präziser zu erfassen, die Kommunikation selbst im Wettkampf zu verbessern oder Unfälle und Überlastungen zu reduzieren, kommen sie noch kaum zum Einsatz. Auch wenn es dafür teilweise gute Gründe gibt, wie zum Beispiel die mangelnde Messgenauigkeit oder unzureichende Kompatibilität, so liegt es doch unter anderem auch daran, dass sowohl bei Athleten als auch bei Trainern Unsicherheit im Hinblick auf Einsatzpotenziale herrscht und die Auswahl tatsächlich nützlicher Anwendungen schwierig ist.

Auf der anderen Seite bieten Wearables so viele Vorteile, dass es sich der Spitzensport eigentlich nicht leisten kann, darauf verzichten. Wenn es nach der Innovationsmanufaktur und dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft und ihrem neuen Netzwerk für Wearables im Spitzensport (WISS) geht, muss er das auch nicht mehr lange!

In dem Netzwerk treffen sich Stakeholder aus Winter- und Sommersport, aus der WT-Branche und viele mehr, um den Einsatz von Wearables im Spitzensport zu ermöglichen und zu erleichtern. Als erstes Ziel hat sich das Netzwerk den Aufbau einer Wissensmanagement-Plattform gesetzt: Dort können die Akteure aktuelle Entwicklungen und Anwendungsbeispiele dokumentieren und weitere Synergien und neue Ideen anregen und diskutieren. Die Plattform ist so angelegt, dass große Fragen verbandsübergreifend diskutiert, gleichzeitig aber auch im kleinen Kreis Mannschaftsinterna ausgetauscht werden können.

Die Partner im Netzwerk wollen gemeinsam zentrale Potenziale und spezifische Einsatzszenarien identifizieren und im Idealfall die Einführung von Wearables begleiten. Übergeordnete Ziele des Netzwerkes sind darüber hinaus die Initiierung von Realisierungsprojekten und generell die Schaffung einer Basis für Expertise und Synergien in dem spannenden Feld Wearable Technologies.

Für mehr Informationen, wenn Sie weitere Anregungen haben oder Mitglied im Netzwerk werden wollen, wenden Sie sich gerne an Anna Münzhuber (am@we dont want spaminnovationsmanufaktur.com)!

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