Deutsch
English

Let’s do Future.

NEWS

SCHON GEHÖRT?

Auf nach Rio 2016!

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Das SINN, unser langjähriges, erfolgreiches Netzwerk für Innovationen im Sport hat nicht nur schon viele sinnvolle Projekte angestoßen, die Sportlern helfen und sie unterstützen (z. B. die PrävenThese), sondern hat auch einen ganz besonderen Draht zu den deutschen Spitzensportlern selbst. Was läge also näher, als ausgewählte Sportler auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen in Rio auf unsere ganz eigene Weise zu begleiten? So entstand die Aktion „SINN goes Rio

Spitzensportler sind heutzutage rundum betreut, von Trainern, Physiotherapeuten, Ernährungswissenschaftlern und so weiter und so fort. An das SINN dagegen können sie Fragen stellen, die ihnen sonst keiner beantworten kann, die vielleicht über die unmittelbare sportliche Ebene hinaus gehen. Kristina Vogel (Bahnradfahrerin) und Kathrin Klaas (Hammerwerferin) fiel unabhängig voneinander die gleiche Frage ein: Wie kann meine Sportart für ein breites Publikum interessanter werden?

Die öffentliche Aufmerksamkeit spielt eine wichtige Rolle für die Einwerbung von Sponsorengeldern, diese sind nötig um langfristig eine professionelle Vorbereitung sicherzustellen. Nur mit dieser Grundlage können die Athleten bei den Olympischen Spielen wieder Medaillen erringen, an denen ihr Erfolg letztlich gemessen wird.

Die Fragen der Sportler werden in einem interdisziplinären Rahmen diskutiert, in dem Lösungsvorschläge oder auch nur Ideen oder Anregungen verfasst werden. Zum Beispiel: Wie kann man Hammerwerfen für ein breites Publikum interessanter machen? Das diskutierten die SINN-Partner unter anderem im Rahmen eines Zukunftsabends, bei dem die Idee einer Eventreihe entstand: Indem Hammerwerfen in einen neuen Kontext gestellt wird, soll es einem breiteren Publikum näher gebracht werden, das zum Beispiel auch selbst einmal gegen Profis antreten kann, um die Dynamik und die Kraft der Sportart am eigenen Leibe zu erfahren. Andere mögliche Events sind „Schiffe versenken“ mit Hämmern, bei dem Mannschaften gegeneinander antreten könnten, oder Hammer-Golf, bei dem ein Hammerwerfer den Hammer platzieren müsste und dann von einem Golfspieler mit dem Golfball abgelöst wird.

Bei „SINN goes Rio“ wird aber nicht nur geredet, sondern auch aktiv etwas getan. Während das Hammerwerf-Event noch ausgearbeitet wird, ist die Antwort auf Katrin Klaas‘ zweite Frage schon ausgereifter: „Ich habe mich 2012 bei einem Sturz am Hinterkopf verletzt und seither kämpfe ich mit erhöhter Muskelspannung im Schultergürtel und Nackenbereich. Ich suche nach einem Hilfsmittel, um die Triggerpunkte im Nackenbereich selbst behandeln zu können. Es soll ohne großen Kraftaufwand funktionieren und sich außerdem gut mitnehmen lassen.“ Die Ortema, Partner im SINN und Protektoren- und Orthopädie-Spezialist nahm sich des Problems an und entwickelt nun ein spezielles „Selbst-Massier-Gerät“

Natürlich können auch Mitglieder des SINN ihrerseits Fragen an die Athleten stellen oder Anregungen formulieren. Und sollte die Arbeit des SINN tatsächlich zum Erfolg der Athleten beitragen, ist dies ein weiterer schöner Beleg für den Nutzwert des Sport-Innovations-Netzwerks.

<- Zurück zu: News