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SCHON GEHÖRT?

(R)evolutionärer Knieprotektor entwickelt

Mittwoch, 13. Februar 2013

Die schwere Verletzung von Lindsey Vonn bei der Ski-WM in Schladming hat es gezeigt, Statistiken belegen es: Knieverletzungen kommen im alpinen Skirennsport extrem häufig vor und dauern mit am längsten, bis sie ausgeheilt sind. Obwohl es gute Sportorthesen gibt, die nachweislich der Prävention von Knieverletzungen dienen, werden diese von den Athleten nicht oder nur sehr zögerlich getragen. Gründe dafür sind der subjektive Eindruck der Leistungseinschränkung durch – als störend empfundene – Gurte, welche die Muskulatur einengen, eingeschränkte Bewegungsfreiheit und die manchmal voluminöse Gestaltung der Orthesen.

Das soll sich ändern: Ebenfalls in Schladming hat die Innovationsmanufaktur mit ihren Projektpartnern eine Weltneuheit im Bereich der Schutzausrüstung im alpinen Skisport präsentiert: eine innovative Knieorthese, die durch individuelle 3D-Anpassung und einer völlig neuen Art der Anbindung und Fixierung am Bein absolute Bewegungsfreiheit, hervorragenden Tragekomfort und maximalem Schutz vereint.

Bei jedem einzelnen Athleten und jeder Athletin wird die Knieorthese individuell angepasst: Die individuelle Form des Anbindungsrahmens wird aus mehreren Hightech 3D-Oberflächenscans der Beine abgeleitet, berücksichtigt also die individuelle Muskelvolumenveränderung während der Bewegung. Der Kohlefaser-Rahmen wird durch eine Kompressionshose mit einer eingearbeiteten, gering elastischen Linienstruktur an das Bein angepasst. Diese Struktur folgt dem Prinzip der LONEs (Lines of Non-Extension), so dass durch die Knieorthese weder die Beweglichkeit noch die Performance der Athleten eingeschränkt werden.

Die Projektgruppe entstand auf Initiative des DSV, wird gefördert durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft und koordiniert durch die Innovationsmanufaktur. Mitglieder der Gruppe sind Wissenschaftler und Mediziner der Technischen Universität München, Experten des Olympiastützpunkts Bayern, Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel, Fertigungsexperten der phoenix GmbH & Co.KG sowie erfahrene Orthopädie-Techniker der ORTEMA GmbH. Zusammen haben sie in mehr als zwei Jahren Forschungs- und Entwicklungstätigkeit den Grundstein für eine (r)evolutionäre Technologie gelegt. Mit der ORTEMA konnte ein starker und erfahrener Partner für Produktion und Vertrieb gewonnen werden.

Karlheinz Waibel, Herren-Cheftrainer Alpin im DSV: „Wir hoffen mit der PrävenThese erstmals einen effektiven Schutz vor Knieverletzungen entwickelt zu haben, der gleichzeitig die sportliche Performance der Athleten nicht einschränkt.“

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