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SCHON GEHÖRT?

Kleinstbau ganz groß

Dienstag, 19. September 2017

Kann man ein Fahrzeug aufblasen? Origami-Falten? Als Batterie gestalten? Solche und ähnliche Fragen stellt sich unser neues Projekt „Linnaeus“, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wird. In unserem Netzwerk für Mikro-Elektromobilität MILE beschäftigen wir uns ja schon länger mit der Frage, wie der Sektor unterhalb des Fahrrads durch Elektromobilität noch nutzerfreundlicher werden kann. Das aktuelle Grundlagenprojekt erforscht nun, wie Kleinstbauprinzipien die Mikromobilität revolutionieren können, konkret heißt das: Fünf unterschiedliche Prinzipien des Kleinstbaus werden auf ihre potenzielle Eignung für innovative Fahrzeugkonzepte überprüft. Ziel ist, eine Basis für die Entwicklung innovativer Kleinstfahrzeuge zu entwickeln, die man immer dabei haben kann und will.

Warum wir uns mit diesem Thema beschäftigen? Mikromobilität ist der Königsweg für nachhaltige urbane Mobilität. Ein überall einfach mitnehmbares Vehikel kann für erste und letzte Meile eingesetzt werden und macht 

dadurch öffentlichen Verkehr insbesondere in Speckgürteln attraktiv. Es kann aber auch Car Sharing und den schnellen Einkauf um die Ecke besser organisieren helfen. Dabei ist ein e-Roller zwar klein, aber nicht klein genug: Er lässt sich schlecht tragen und nicht gut im Gepäck verstauen. Noch kleiner wäre also noch besser, nicht zuletzt, weil kleiner meist auch leichter heißt und zudem weniger Ressourcen verbraucht.

Im Moment heißt klein aber leider oft schwer, kompliziert, und/oder teuer, daher sehen wir insbesondere im Sektor unterhalb des Fahrrads ein sehr hohes Innovationspotenzial. Falten, Blasen, als Batterie ausbilden, Defragmentieren, Virtualisieren… Solche Prinzipien wollen wir in diesem Projekt betrachten und theoretisch und durch praktische Versuchsträger ausloten, inwieweit auf ihrer Basis völlig neue Fahrzeugkonzepte entstehen können. Das Projekt ist ein offenes Grundlagenprojekt, in dem die Expertise unterschiedlicher Partner zusammengeführt wird. Es startete am 1. August 2017 und läuft bis 31. Dezember 2018.

 

Haben Sie weitere Ideen für Kleinstbau, wollen bei dem Projekt mitwirken oder einfach nur mehr Details wissen? Dan wenden Sie sich gerne an Fozzy, er freut sich schon auf Sie!

 

 

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